Portugal in Alarmbereitschaft! Zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in Portugal gelten nun neue Regeln. An diesem Mittwoch, dem 14. Oktober, wurden sie am Ende der Ministerratssitzung vom Premierminister António Costa dem Land umgehend bekannt gegeben und traten nach wenigen Stunden in Kraft.

Diese neuen Regeln dafür Zustand der Katastrophe sollte mindestens in den Monaten Oktober und November 2020 in Kraft bleiben.

Eine 10-tägige Isolation in Quarantäne

In asymptomatischen Fällen oder mit leichten Symptomen dauert die Isolation bis zu 10 Tage.

Asymptomatische Patienten oder solche mit leichten Symptomen von COVID-19 werden gemäß dem heute aktualisierten Standard der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) eine 10-tägige Isolationsphase erhalten.

Nach DGS-Standard erfolgt das Ende von Isolationsmaßnahmen (ohne erneuten Test auf das Coronavirus) von asymptomatischen Patienten oder Patienten mit leichten oder mittelschweren Symptomen nach 10 Tagen, sofern bei Symptomen keine Antipyretika eingesetzt wurden an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen und mit "signifikanter Besserung der Symptome".

Fälle von schwerer oder kritischer Erkrankung sollten unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung 20 Tage nach Auftreten der Symptome isoliert werden, zur gleichen Zeit wie für Patienten mit schweren Immunsuppressionsproblemen definiert.

Das neue Gesetz legt auch fest, dass bei asymptomatischen Patienten die 10 Tage ab dem Datum der Labordiagnose von COVID-19 beginnen.

Bisher beträgt die Frist für die prophylaktische Isolierung 14 Tage.

Versammlungsverbot

Versammlungen von mehr als fünf Personen auf der Straße und 50 bei Familienfeiern verboten.

Im „Zustand der Katastrophe“ seit Mitternacht dürfen auf öffentlichen Straßen keine Ansammlungen von mehr als fünf Personen mehr stattfinden, eine Einschränkung, die auch für Gewerbe- und Gastronomieflächen weiterhin gilt.

Ab sofort gilt auch bei Familienfeiern, wie Hochzeiten, Taufen und ähnlichem, ein Limit von 50 Personen. Eine Maßnahme, die auf die größten Bedenken der Generaldirektion für Gesundheit in der vergangenen Woche reagiert, nachdem sie zugegeben hatte, dass 67 % der Neuinfektionen auf genau diese Art von Treffen zurückzuführen waren.

Einschränkungen in Schulen

Akademische Feiern und Aktivitäten nicht-akademischer oder wissenschaftlicher Art sind untersagt.

An Universitäten und Fachhochschulen, die auch im Zentrum der jüngsten bekannten Cluster stehen, sind alle außeruniversitären Initiativen und Aktivitäten im universitären Raum einschließlich der derzeit üblichen Sport- und Freizeitaktivitäten verboten Jahr.

Bußgelder bis 10 €

Strengere Durchsetzung und höhere Bußgelder.

Kommerzielle Einrichtungen, die diese Regeln nicht einhalten, müssen mit Geldstrafen in Höhe von 10 Euro rechnen. Der Premierminister kündigt außerdem die Verstärkung der Inspektionen durch die Sicherheitskräfte und die ASAE, die Behörde für Lebensmittel- und Wirtschaftssicherheit, an.

Masken bleiben optional

Zwei Empfehlungen können die Pflicht passieren: Masken auf der Straße und die Installation der Covid Stayaway-App.

Die Regierung empfiehlt die Verwendung von Masken auf der Straße, wann immer es nicht möglich ist, die notwendige soziale Distanz einzuhalten, sowie die Installation der Stayaway Covid-App und die Kommunikation eines positiven Tests über diese.

Die Absicht der Regierung ist, dass die Verwendung der Maske auf der Straße und die Verwendung der Covid Stayaway-App in Arbeits- und Schulkontexten nach Übermittlung eines dringenden Vorschlags an das Parlament obligatorisch werden.